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Auch viele Inhaltsstoffe anderer Zahnmaterialien, wie sie z.B. in Brücken und Inlays enthalten sind, können krank machen. In den von den Krankenkassen erstatteten Goldfüllungen ("Spargolde") ist zum Beispiel Palladium enthalten, dem nach neueren Erkenntnissen eine noch toxischere Wirkung als dem Quecksilber zuordnet.
(Quelle: Initiativkreis Zahn und Gesundheit Hattingen e.V.)
Wie kann eine Quecksilbervergiftung diagnostiziert werden?
Seit 1957 gibt es in Russland ein Gegengift, das für russische Minenarbeiter entwickelt wurde, jedoch zur Behandlung der Quecksilber-Zinn-Kupfer-Vergiftung hervorragend geeignet ist: Dimercaptopropansulfonat, kurz DMPS.
DMPS-Test:
1. Urin I (100 ml) in ein spezielles Versandgefäß.
2. Erwachsene: 3 mg DMPS/kg Körpergewicht intravenös injizieren
Kinder: größere können ebenfalls eine Spritze bekommen
kleinere bekommen das DMPS zu trinken (10 mg/kg KG) und
dürfen dann 120 Min. nichts essen.
3. Ca. 150 ml Tee oder Wasser trinken
4. Nach 45 min. (Erwachsene) bzw. Kinder nach 120 min. erneut 100 ml Urin (II) abgeben.
In seltenen Fällen kann eine allergische Reaktion eintreten, die der Arzt dann mit speziellen Medikamenten behandelt.
Die Kosten für den Test werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Sie betragen 66,- Euro. Gleichzeitig findet aber bereits eine entgiftende Therapie statt!
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